TÖRNBERICHT

23. Juni bis 19. Juli 2020

Frankreich

Ijmuiden - Bolougne-Sur-Mer - Dieppe - (Paris) - Roscoff - Camaret-Sur-Mer

Impressionen

Nordsee

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Die Nordsee erwartet uns mit einem sehr freundlichen Gesicht. Strahlender Sonnenschein, keine Welle und sanfter Wind  mit 10 bis 20 Knoten aus Süd-Ost. 

Bestes Segelwetter! Wir nutzen die Gelegenheit und starten die Drohne um wunderschöne Aufnahmen von unserer Manatee unter Segeln zu machen. 

Wir genießen das Dahingleiten durch die Wellen bis plötzlich der Wind einschläft. Es ist nichts zu machen, wir müssen den Motor starten und fahren so in die Nacht hinein. 

Leider lässt der Wind auch in der Nacht und nächsten Morgen auf sich warten. Dafür gibt es einen bezaubernden Sonnenaufgang und Sonne satt den ganzen Tag.

Kurz vor unserem Ziel frischt der Wind auf. Aber jetzt fahren wir in den Hafen von Boulogne-Sur-Mer ein. 

Der Hafen ist ok. Es sollen noch einige Stege erneuert werden. Abends schlendern wir durch die Altstadt, welche wirklich sehenswert ist. 


Am nächsten Tag geht es weiter durch den englischen Kanal nach Dieppe. Das Wetter hält diesmal Sonne, Wolken und später auch noch Nebel für uns bereit. Dafür werden wir mit  genügend Segelwind belohnt.


In Dieppe erwartet uns ein schöner Hafen mitten in der Stadt. Fantastisch! Die Wettervorhersage für die nächsten Tage empfiehlt uns eine längere Pause einzulegen und so freuen wir uns den Ort ganz in Ruhe zu erkunden. Unser französischer Stegnachbar gibt uns Empfehlungen für Restaurants und über das Wetter in Englisch und Deutsch. 


Dieppe hat eine lange Geschichte. Bereits vor 200 Jahren war es das erste Seebad Frankreichs. Die kleine Stadt ist eng mit Fischerei, Handel und Kunst verbunden. Normalerweise sind in dieser bezaubernden Hafenstadt die Restaurants und Cafés im Sommer immer voll. Aber auch hier hat sich das Leben durch Corona umgestellt. Doch an den Markttagen und am Wochenenden belebt sich die Stadt. Hygienevorschriften werden ganz selbstverständlich eingehalten.


Wir entdecken Dieppe jeden Tag neu. Sei es die Straßen der Stadt oder der endlos lange Strand mit fantastischer Amalfiküste im Hintergrund. 


Beeindruckend ist der Tidenhub im Hafen. Wir bewegen uns ca. alle 6 Stunden 8 Meter auf und ab. Bei Flut entsteht viel Schwell im Hafen und wir werden ordentlich durchgeschaukelt. 


Mit dem Zug sind es nur 2,5 Stunden nach Paris und so machen wir einen Ausflug in die Stadt der Liebe.

Wir freuen uns, das es möglich ist,  Paris zu erleben. Abstand und Mundschutz sind kein Problem, zumal die Touristen auch hier fehlen. Besonders auffällig ist es am Eiffelturm auf dem nur wenige Menschen zu sehen sind, der Louvre hat noch geschlossen und von den vielen kleinen Verkaufsständen an der Seine sind nur wenige geöffnet. Das Leben der Stadt beginnt besonnen.

Trotzdem genießen wir die Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten und Flair und fahren am Abend geschafft vom vielen Laufen nach Dieppe zurück.


Am Ende bleiben wir 14 Tage in Dieppe. Am 11. Juli 2020 verlassen wir den wunderschönen Ort in den Morgenstunden mit Strömung und Wind aus Nord-West und segeln mit 10 Knoten Richtung Roscoff. 


Später verabschiedet sich der Wind mal wieder  und wir müssen bis Roscoff unter Motor fahren.

Die Nacht ist ruhig, die Strömung gegen an und wir bewegen uns zeitweise kaum von der Stelle. Der folgende Tag ist heiß. Wir passieren die Kanalinseln, sind beeindruckt und etwas enttäuscht diese nicht ansteuern zu dürfen.


Wir erreichen Roscoff, liegen die erste Nacht neben der Tankstelle und können am nächsten Tag gleich Diesel bunkern und fahren dann auf unseren Liegeplatz. 


Roscoff ist eine wunderschöne Stadt an der Nordküste der Bretagne. Uns faszinieren die alten Granitsteinhäuser, die blühenden Hortensien vor Häusern und Mauern und die im Zentrum stehende Kirche Notre-Dame-de-Croaz-Batz aus der Renaissance-Zeit. 

Der alte Hafen im Ort fällt bei Ebbe trocken und bietet uns ein interessantes Bild der dort festsitzenden Boote.

Bevor es am nächsten Tag weitergeht genießen wir Moules und Frites (Muscheln und Fritten) in einem kleinen Lokal in der Stadt.


Weiter geht es nach Camaret-Sur-Mer.  Auf den Weg dorthin werden wir von Delphinen im Atlantik begrüßt. Sie begleiten uns eine Zeit lang und spielen in der Bugwelle. Ein wunderschönes Erlebnis!


Da der Hafen voll aussieht, verbringen wir unsere erste Nacht vor Anker in Camaret-Sur-Mer.  Am Morgen leert sich dieser. Wir verholen uns längsseits am Steg und erkunden den Ort und Umgebung mit den Fahrrädern. Auf dem Pointe de Pen-Hir erwartet uns eine fantastische Aussicht und auch der Steinkreis von Lagatjar ist beeindruckend. Es kommen gleich Erinnerungen an die Hinkelsteine von Asterix und Obelix auf. Ansonsten laden wunderschöne Strände, kleine Restaurants und weitere Sehenswürdigkeiten ein, hier zu verweilen.


Wind und Wettervorhersagen scheinen eine Biskayaüberquerung möglich zu machen und so werden wir morgen aufbrechen und unseren letzen Hafen hier in Frankreich verlassen.



                                                                                                                    Die Biskaya ruft!









Für weitere Informationen stehe ich gern zur Verfügung. 

Email: info@sy-manatee.de


© by Heike und Frank Reinecke 

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